- lebt als freiberuflicher Maler und Grafiker in Leipzig -

Alle Bildbände sind über Matthias Klemm selbst zu bestellen:

Matthias Klemm
Ferdinand-Lasalle-Straße 16
04109 Leipzig
Tel.:      0341 - 9 26 43 73
Tel./Fax: 0341 - 9 21 87 54
Matthias-Klemm (at) gmx.de



   Rudolf Otto Wiemer - anläßlich seines 90. Geburtstages

   20 Blatt mit Texten und Briefwechsel mit dem Autor einschließlich Lebenslauf
Klemm hinterlegt seinen Bildern ein nahezu pädagogisches Muster, das den Betrachter in neue Sichtweisen hineinführt. Wiemers abwägende Fabulierfreude findet sich in den grafischen Variationen Klemms verblüffend anders und doch ganz werkgerecht wieder. Auch der nichtgläubige Betrachter wird mit Klemms Bildern eine besonders ästhetische Erfahrung machen können: Eine derart kongeniale Entsprechung von Literatur und grafischer Konkretisierung ist selten.

Kommentar: Hein (Göttinger Tageblatt)

20 hochwertige Kunstblätter
42 x 30 cm geeignet auch als Einzelblätter für Wechselrahmen
Preis: EUR 34,00 zzgl. Porto

  Band 3:
  Begegnungen - Matthias Klemm im Dialog mit alten Meistern

"...Die Auseinandersetzung des Künstlers mit historischen Kunstwerken beschränkt sich keineswegs auf die letzten eineinhalb Jahrzehnte. Vielmehr sind prägende Werke seines Schaffens, in denen er Kunstwerke der Vergangenheit zitiert, adaptiert und in neue Zusammenhäge stellt, in nahezu allen Phasen seines Werkes zu finden."
"Matthias Klemm ist in der Leipziger Kunstszene ein bekannter Künstler..."
"Das Zentrum des Bildbandes bilden die von 2007 an entstandenen sieben "Leonardo-Variationen", angeregt vom berühmten "Letzten Abendmahl" Leonardo da Vincis in Mailand " (Dazu jeweilige Tagebuchnotizen in Faksimile) "Russische Ikonen und byzantinische Fresken, Kunstwerke von Pinturicchio und Giovanni, Bellini, von Diego Velazquez bis zu Franz Marc, antike Skulpturen, die Laokoongruppe oder die Nike von Samothrake und zeitgenössische Plastiken, wie Wolfgang Mattheuers "Jahrhundertschritt", wurden für Matthias Klemm zum Ausgang von Begegnungen. In dialogischen Arbeiten aus dem letzten Dezennium befasst sich Matthias Klemm mit der geistigen und gestalterischen Struktur der Kunstwerke, entwickelt von daher seine Dialoge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. " (Rainer Behrends)

Das Buch wird ergänzt von einer Auswahl letzter Arbeiten.

Bildband 30 x 24 cm
89 größtenteils farbige Abbildungen in vorzüglicher Druckqualität
Vorzugspreis: 15 EUR (auch als Geschenk geeignet)
Angebot: Dieser Band mit einem vorherigen Band zusammen: 40 EUR
Alle 3 Bände zusammen: 60 EUR
alles inkl. 7% MwSt., zzgl. Porto

   Band 2: Neuer Bildband

"Ich komme vom Ufer der Hoffnung und weiß vom Ufer der Verzweiflung", schrieb Matthias Klemm in sein Tagebuch und fügt hinzu: "Dabei bin ich bemüht, in Strommitte zu bleiben". Ernst Ludwig Kirchner wird der Satz zugeschrieben, man werde Künstler aus Verzweiflung. Von der "Strommitte" aus könnte man diesem Satz zustimmen, müsste aber hinzufügen: Man ist auch Künstler um der Hoffnung willen. Das Bild vom Strom, der zwischen zwei gegenüber liegenden Ufern fließt und am Ende ins große Meer mündet, fasziniert Matthias Klemm. Er sagt aber auch: "Die Kunst ist kein sicherer Hafen". Der vorliegende Band lädt mehr als sein Vorgänger zur Betrachtung ein, zur Meditation von Gegensätzen und Polen, die einander bedingen, brauchen und erst ermöglichen: Freies Spiel und strenge Regel, Freiheit und Sicherheit, Nähe und Distanz, Liebe und Zorn, Glauben und Zweifeln, Verzweiflung und Hoffnung. Von der bildkünstlerischen Arbeit aber schrieb Wilhelm Pinder: " Alle sichtbare Form wäre nicht gebaut, gezeichnet oder gemalt, wenn sie das gleiche, was sie ausdrückt, ebenso gut mit der Sprache unserer Zunge sagen könnte". Vielleicht gilt das auch von der Betrachtung: Sie kann den, der sie übt, zu einer "gefühlten Erkenntnis" führen. Nicht in der Sprache, sondern im Schauen.

Kommentar: Christof Heinze

Bildband 30 x 24 cm
143 Seiten
(Passage Verlag Leipzig)
EUR 29,50 zzgl. Porto

   Band 1: Arbeiten aus vier Jahrzehnten

" Die Welt ist herrlich. Die Welt ist schrecklich." (H.Gollwitzer)
Diese ungeheure Spannung zulassen und aushalten zu wollen - vielleicht liegt darin das Geheimnis der Lebens-Kunst von Matthias Klemm. Oft sind Worte der Literatur Gesprächspartner seiner Blätter, immer aber verdanken sie sich der prallen Fülle des Lebens, des persönlichen wie des öffentlichen. Wohl von daher kommt die Energie, die noch vor der Lust am Ausprobieren und Entdecken liegt, vor der verspielten Neugier auf die Möglichkeiten der bildnerischen Technik. Das Erlebnis der Musik - gleichsam als Sehnsucht nach der Vollendung - gräbt sich ebenso ins Material wie das Leiden und Kämpfen im Verworrenen und Vorläufigen - das Glück und der Schmerz, die Liebe und der Zorn. In tausend Bildern sieht er das Leben in seiner Schönheit und Zerissenheit, das er nicht "illustrieren" will, von dem er sich aber als lebender, liebender und leidender Mensch illustrieren läßt, im wörtlichen Sinne von illustratio (Erleuchtung). So wächst die Verbindung von "Streitbarkeit und Herzenswärme", wie es eine Ausstellungsbesucherin ausgedrückt hat. Und so mag die vorliegende Reise durch vier Jahrzehnte eines Künstlerlebens zum Widerstand ermutigen gegen Angst und Gleichgültigkeit. Und zur Lebens-Kunst, die wir nötig haben.

Kommentar: Christof Heinze

Bildband 30 x 24 cm
191 Seiten
(Passage Verlag Leipzig)
EUR 29,50 zzgl. Porto